Mehdorn ist der »Depp der Woche«

In den Medien spricht man von »übelster Abzocke« und »kundenfeindlichen Größenwahn«. Die geplante Ticketpreisen-Erhöhung von 3,2 Prozent stösst deutschlandweit auf Empörung.  Zusätzlich ist eine Servicepauschale von 2,50 Euro für den Ticketverkauf am Schalter angekündigt.

FDP-Chef Guido Westerwelle forderte den Bund als Eigentümer der Bahn auf, den »Bedienzuschlag« zu stoppen. Besonders ältere Menschen, die mit den Fahrkartenautomaten nicht zurecht kommen, wären benachteiligt. Der Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee lehnt jedoch ein Einschreiten seitens der Regierung ab. Die Preisgestaltung sei Sache des Unternehmens. Eine Sprecherin des Verkehrsministeriums teilte mit, dass man sehen werde, wie die Gebühr bei den Kunden ankomme und gehe davon aus, dass Bahnchef Hartmut Mehdorn und das Management  »ihre Konsequenzen ziehen werden, wenn man sieht, wie das funktioniert«.

Als Gründe nennt Mehdorn die stark gestiegene Energie- und Personalkosten. »Es hätte mich gewundert, wenn wir nicht Schuld wären«, äußerte sich der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky hierzu.

Aus diesen Gründen verleihen wir Hartmut Mehdorn den Titel »Depp der Woche«. Damit löst er John McCain ab, der den Titel zuletzt erhielt.

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